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Saharadurchquerung - Tanezrouftpiste - Teil 1

Erlebnisurlaub Europa Afrika Italien Tunesien Algerien Mali April 1999
Lars Reckemeyer, Eric Böttger, Sven Ole Borg

Zusammenfassung

Transsahara Mit Lars Reckemeyer, Eric Böttger und Sven-Ole Borg

Über 5000km von Hannover nach Bamako
Deutschland, Italien, Tunesien, Algerien, Mali, Frankreich
Temperaturen von minus5°C bis 45°C

Version 2.0 - letzte Änderung: 02.03.05

Die Entscheidung

Die Fahrer Geboren wurde die Idee von Eric, da er schon zweimal durch die Wüste gefahren war und zwar an der Westküste durch Marokko, Mauretanien, Senegal,... . Einmal alleine mit dem Motorrad und das andere Mal mit seiner Freundin Sandra in einem Peugeot 505 (Goldi). Nun gab es die Überlegung von Eric,über die Tanezrouft-Piste nach Mali zu fahren und dort die Autos zu verkaufen, um dann von dem Geld zurück nach Deutschland zu fliegen. Mich für so eine Aktion zu gewinnen war im Prinzip eine Leichtigkeit. Erics Neffe war auch interessiert und somit waren die Fahrer schon mal klar.

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Die Vorbereitungen

Die Autos bei Jan Siegel Jetzt hieß es also noch Autos besorgen, inzwischen war es schon Februar und Anfang April ging es ja los. Als erstes entdeckte Eric einen Peugeot 505 (wieder golden) fast baugleich mit dem er schon mal in Afrika war --> also Goldi2. Er hatte ihn relativ günstig erstanden : 300,-DM, allerdings war das einmal vorhandene Schiebedach nachlässig zugeschweißt worden und somit die gesamte Karre von innen feucht. Aber ein zwei Tage in der Wüste erledigen solch ein Problem...
Mitte Februar hatte auch ich bei der Autosuche Erfolg, ein Nissan Patrol Bj. 1986 für 3500,-DM der im Prinzip ziemlich günstig war, warum sollten wir dann in Afrika erfahren...
Mr. Flex SchweißnähteNatürlich mußten die Karren noch "Afrikatauglich" gemacht werden. Der Peugeot bekam ein Schutzblech unter die Ölwanne und die hinteren Achsen mußten verstärkt werden. Der Nissan brauchte neue gebrauchte Freilaufnaben und der Auspuff mußte dicht geschweißt werden. Dies alles erledigten wir bei Jan Siegel in einer akkuraten Nachtschicht.
Zusätzlich brauchten wir diverse Visa, Schutzimpfungen, Fährentickets von Italien nach Tunesien, Studentenausweise, Medikamente, Wasser- und Benzinkanister, wichtige Ersatzteile und 'ne Portion Lässigkeit.
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Tag 1: Abfahrt, Deutschland, Österreich

Frieren auf dem Fernpass Endlich ist der Tag der Abfahrt gekommen. Da Eric und Ole aus Hannover abreisten, trafen wir uns bei mir (Lars) in Emmerthal (bei Hameln), um die Autos zu bepacken und nochmals die Details zu besprechen. Es gab genau zwei Sachen an die Ole denken mußte: Sonnenbrille und Typhusprophylaxe, beides vergessen...
Den Tag schafften wir es noch über die A7 nach Kempten, von dort über Füssen bis nach Zirl (Österreich), als uns die Müdigkeit übermannte. Schnell noch ein Karlsquell an den Hals, dann schläft es sich doppelt so gut...
Am Steinbruch in Zirl Das Nachtlager schlugen wir in Zirl am Steinbruch neben der Martinswand (beliebter Klettersteig) auf. Womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten, war das in Österreich noch Schnee lag und es arschkalt war, wir hatten schließlich nur Schlafausrüstung für die warmen Gefilde eingepackt. Also alle Decken und Altkleider zusammengesammelt und der Kälte versucht zu strotzen...
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Tag 2: Gardasee

Am Gardasee Nach der traditionellen Brennerüberquerung erreichten wir am nächsten Tag den Gardasee. Einen ganzen Tag zum Lässigbleiben und Karlsquelltrinken... unsere Hauptbestandteile der Reise.
Klassischerweise wurde natürlich in Arco auf dem Zoo-Camping übernachtet. Hier haben wir noch ein paar "Reparaturen" durchgeführt und im Sarca-Fluß gebadet.
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©2009 Lars Reckemeyer - Letzte Änderung am 25.05.2009
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